Kräuterinfo

klassische Küchenkräuter, Heilpflanzen und Kräuterraritäten, …

THYMIAN kommt vom Wort thyo „Opfer bringen“.
Gesundheit: Schleimlösend bei Husten oder Halsweh, weiters wirkt er Verdauung fördernd
Küche: zum einlegen in Essig und Öl, sowie auch für Ziegenkäse und Schafskäse
Standort: volle Sonne, trockene durchlässige Erde

ROSMARIN stammt vom lat. ros marinus, „Meerestau“.
Gesundheit: wirkt desinfizierend, fördert die Durchblutung, regt den Appetit an
Küche: Fleisch und Fischgerichte werden besser verdaulich,
Vermehrung am besten durch Stecklinge
Standort: sonnig, sandige und wasserdurchlässige Böden

SALBEI stammt vom Namen salvus, „ gerettet, gesund“, ab.
Gesundheit: wirkt desinfizierend und Schleimlösend

OREGANO gr. oros bedeutet „Berg“, und ganos heißt „Freude“
Gesundheit: fördert die Verdauung, mildert Darmschmerzen und Blähungen
Küche: für Salate, passt zu Mazzarella mit Tomatenscheiben, zu Auberginen, Peperoni und
Zucchini.
Standort: trocken, warm, wasserdurchlässige kalkhältige Böden,
SYRISCHER OREGANO bedingt winterhart

STEVIA Süßkraut aus Paraguay
Süßungsmittel für Tee, Limonaden, Müsli, Früchte und andere Süßspeisen
Geeignet für Diabetiker

JIAOGULAN Pflanze des ewigen Lebens
Verwendet werden das ganze Jahr hindurch Blätter frisch oder getrocknet
Als Tee, für frische Salate, süßlicher Geschmack
Heilwirkung ähnlich wie Ginseng, immun- u. herzstärkend, cholesterinsenkend

PETERSILIE zweijährig
Gesundheit: wirkt stark harntreibend und wird bei Nierensteinen und Gicht verwendet,
Küche: wird immer erst gegen ende der Kochzeit beigemengt, damit das Aroma erhalten
bleibt.
Standort: sonnig bis schattig, feuchte Böden

BASILIKUM gr. basilikos „ königlich“ stammt aus Indien, ist ein Symbol der Vollkommenheit,
Gesundheit: wirkt leicht beruhigend, frische Blätter helfen gegen Magenschmerzen und
Übelkeit.
Küche: Salate, Soßen, Suppen, Aufstriche, besonders gut ist er in gefüllten Kürbisblüten
Standort: warm und sonnig, kälteempfindlich, feuchte Böden

BALDRIAN ist mehrjährig,
Standort: sonnig und halbschattig, feuchte Böden, benötigt Platz
Ernte: Wurzeln säubern und trocknen
Gesundheit: wirkt beruhigend

BALSAMKRAUT ein und mehrjährig
Standort: volle Sonne und Halbschatten, alle Böden
Küche: für Suppen
Gesundheit: Wundreinigung
Ernte: Blätter

YSOP aus dem hebräischen, esop
Gesundheit: Achtung auf die Dosierung eignet sich zum reinigen von Wunden, bei
Verbrennungen
Küche: zu Schweinefleisch, Kartoffelsuppe, Bohnen und Soßen, bitterer Geschmack
Standort: sonnig und trocken, lockere, kalkhaltige Böden
Ernte: Blätter, junge triebe und Spitzen,

BOHNENKRAUT lat. satureia, leitet sich von „Satyr“ ab „halb Mensch, halb Ziege“
Gesundheit: antiseptisch und reinigend
Küche: zu weißen Bohnen, Kichererbsen, Linsen, Grillmarinaden sowie Fischkäse
Standort: warm und sonnige Lage, kalkhältige Böden,
Ernte: kurz vor der Blüte die Blätter
BOHNENKRAUT montana bedingt winterhart

CURRYKRAUT mehrjährig
Standort: sonnig, trockene Böden, bis -10°C
Ernte: Zweige, nach der Blüte zurückschneiden (blüht gelb)
Küche: Reisgerichte

EIBISCH mehrjährige Heilpflanze
Standort: feuchte, nährstoffreiche Böden, tiefgründig, sonnig
Ernte: Wurzeln waschen und trocknen, Blüten

ESTRAGON
RUSSISCHER ESTRAGON winterhart

JOHANNISKRAUT Heilpflanze
Standort: sonnig, warm, eher trockener Boden
Ernte: Blüten und Blätter

PIMPINELLE mehrjährig bei Winterschutz
Standort: volle Sonne, trocken
Ernte: frische Blätter

TRIPMADAM
Standort: sonnig, sandiger Boden
Ernte: frische Blätter oder einfrieren, nicht zu trocknen

WEINRAUTE
Standort: warm, sonnig, eher trocken, wasserdurchlässiger Boden
Ernte: frische und getrocknete Blätter

WERMUT
Standort: sonnig, warm
Ernte: frische Triebe und trockene

MINZE einjährig
Standort: sonnig bis halbschattig, feuchte Böden, keine Staunässe
Ernte: Blätter
Gesundheit: wirkt belebend
Küche: erfrischende Getränke, Tee, Frappes, Liköre, Eis, Soßen
PEFFERMINZE Kreuzung von Wasserminze und Wildminze
KORIANISCHE MINZE kälteempfindlich

LAVENDEL lat. lavare „waschen“
Gesundheit: wirkt beruhigend und desinfiziert bei Erkältungen
Küche: als Zusatz für einen aromatischen Weißwein
sehr Geruchsintensiv

MYRTE
Standort: sonnig, mit kalkfreiem Wasser gießen
Ernte: frische Blätter
Küche: wie Thymian oder Rosmarin, Beeren wie Wachholder in Soßen mitkochen
gilt als Symbol für Ruhm, ewige Liebe und eheliche Treue
Gesundheit: hilft gegen Bronchialkatarrh und Blutungen

KORIANDER einjährig
Standort: sonnig, warm
Ernte: Samen trocknen

SCHNITTKNOBLAUCH
Standort: sonnig , warm, kein sein japanischer Name ist „Nira“, sein chinesischer „Jiu cai“
Gesundheit: in China wird ihm eine krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben
Küche: als Gewürzkraut für Suppen, Salate und Fleischgerichte
Wie der Schnittlauch, kann im Herbst ausgegraben und auf dem Fenster bei mäßigen
Temperaturen überwintert werden

LORBEER in der Antike war er dass Symbol der Ehre, der Freude und des Friedens
Gesundheit: wirkt bei Rheuma und Muskelzerrungen
Küche: wird zum Aromatisieren und Konservieren von Marinaden, Fleisch
es gilt darauf zu achten ihn nicht mit dem giftigen Kirschlorbeer zu verwechseln

DILL galt früher als mächtiges Zauberkraut gegen Tod und Teufel
Gesundheit: getrockneter Dillsamen ist als Tee bei Blähungen oder Bauchschmerzen
Küche: eignet sich zum würzen von Fisch und Gurken, ergänzt Salate, helle Soßen

BRUNNENKRESSE lat. crescere „wachsen“, Brunnen wird mit Quelle in Verbindung
gebracht.
Gesundheit: stärkt das Zahnfleisch und wirkt Verdauung fördernd,
Küche: zu Salaten und Suppen, zum Butterbrot, zum Spinat

LIEBSTÖCKEL
Gesundheit: wirkt krampflösend, Magen stärkend bei Verdauungsproblemen,
Küche: für Soßen, Suppen, Fleisch, Gemüsegerichte oder auch zu Kartoffeln
vielleicht kommt auch der Name von dem Spruch, „wenn Liebe durch den Magen geht“

BORRETSCH lat. borra, „Gewebe aus rauer Wolle“, arabischen abu r-rach „Vater des
Schweißes“
Gesundheit: Fieber senkend, wirkt gegen starken Husten, sowie blutreinigend
Küche: für Salate, gekocht wie Spinat oder auch feingehackt in einem Omelett

IMMERGRÜN lat. vinca „binden“ einwurzeln, Symbol der Freundschaft, Treue und
Jungfräulichkeit
Gesundheit: entzündungshemmend und blutdrucksenkend

BÄRLAUCH ein Liliengewächs und ein naher Verwandter des Knoblauches
Gesundheit: wirkt desinfizierend auf den Magen und Darm, senkt den Blutdruck
Küche: Aufstriche, Salate, Suppen, zu Spätzle oder Knödelteig.
sobald er blüht sind die Blätter ungenießbar, man kann ihn aber einfrieren

BRENNESSEL lat. utica deutet auf das brennen hin, das Wort dioica verweist die
„zweihäusigkeit“
Gesundheit: iwirkt belebend, reinigend, blutstillend und harntreibend, hilft bei Rheuma und
Arthritis,
Küche: wird in Suppen, als Beilage, statt Spinat verwendet,

WEGERICH von der Form der Blätter lat. plantago, kommt vom Wort planta, „Fußsohle“
Gesundheit: wirkt bei Verdauung Störungen, Husten, Halsschmerzen, sowie auch
blutstillend
Küche: die Blätter könne frisch in Salate oder Gemüsesuppen verwendet werden,
Standort: wächst fasst überall

WALDMEISTER
Gesundheit: Beruhigungsmittel
Küche: Maibowle als Aperitif
Ernte: getrocknet und frische Triebe

GEMEINER FRAUENMANTEL lat. Alchemilla, aus Zeit der Alchemisten
Gesundheit: wirkt als Wundheilmittel, Mundspülungen helfen gegen Hals und
Zahnschmerzen,
Küche: junge frische Blätter verleihen Salaten einen ungewohnten Geschmack
Symbol für die weibliche Fruchtbarkeit und die Schönheit

LÖWENZAHN griech. tarake „Verwirrung“ und akos „Heilmittel“
Gesundheit: wirkt reinigend und erfrischend
Küche: Frühlingssalate, Suppen, geröstete Wurzeln, Knospen

RINGELBLUME lat. Calendula „erster Tag des Monats“ abgeleitet
Gesundheit: hilft bei Verbrennungen, Insektenstichen, Sonnenbrand, schlecht heilenden
Wunden
Küche: frische Blütenbl.tter zu Salaten, in Essig eingelegte Knospen, als Saft oder mit
Butter und Weichkäse zum Appetit anregen, oder als Zusatz zur Zwetschkenmarmelade

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